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Die DHU ist ein Projekt der
Fachhochschule Ulm, der
Universität Ulm und des
Zentrums für Sonnenenergie
und Wasserstoffforschung
und wird unterstützt durch
die Solarstiftung Ulm/Neu-Ulm
und das Donaubüro Ulm.



Die Grundidee
Alle Energie-Technologien und deren Anwendungen bedürfen profunder wissenschaftlich-technischer Kenntnisse. Hochschulen und Forschungseinrichtungen müssen hier Führungs- und Koordinationsaufgaben übernehmen. Nur sie sind in der Lage, die für den Strukturwandel erforderlichen Wissenschaftler und Ingenieure auszubilden. Auch in Ulm war der erste „Knoten" in dem heute bestehenden Netzwerk eine Hochschule.

Eine überregionale, freiwillige Partnerschaft von Donauhochschulen könnte ein überregionales Netzwerk knüpfen, das den Partnern neue Impulse (z.B. bei der Entwicklung von Studiengängen und Studieninhalten), aber auch den Hochschulstandorten längs der Donau Entwicklungschancen eröffnet. Produktion, Handel und Gewerbe für regenerative Energien und Brennstoffzellen können sich an diesen Standorten entwickeln.

Mögliche Formen der Kooperation
von Donauhochschulen

Die möglichen Kooperationsformen müssen miteinander diskutiert werden. Die nachfolgende Auflistung enthält lediglich Stichworte für diese Diskussion. Die notwendige Prioritätenfolge wird sich aus den vorhandenen Strukturen und Ressourcen der Teilnehmer an einem Symposium in Ulm ergeben.
  • Erfahrungsaustausch
  • Entwicklung eines gemeinsamen Studienangebots
  • Studentenaustausch im Studium sowie für Praktika in Betrieben/lnstitutionen
  • Dozentenaustausch
  • Summer school zu nachhaltiger Energiewirtschaft und Spezialthemen
  • Know-how-Transfer
  • gemeinsame Projekte
  • Sympathie und Werbeträger für das neue, solare Energiezeitalter könnte ein 100 % regenerativ ausgestattetes und betriebenes Donauschiff „Ulmer Schachtel” sein, das als Forschungs- und Demonstrationsobjekt zugleich für 20 bis 30 Personen als Tagungs- oder Begegnungsstätte dienen kann.



Der Ulmer Ansatz
Die Fachhochschule, die Universität, die Wissenschaftsstadt mit ihren Instituten und Forschungseinrichtungen und die Stadt Ulm mit ihren energetisch-innovativen Gebäuden und ihrer Energieversorgung verfügen über ein umfassendes und in Deutschland einmaliges Know-how im Bereich nachhaltiger Energieversorgung. Die Ulmer Energiekompetenz umfasst alle Bereiche, von der klassischen Fernwärme, einer umweltverträglichen Müllverbrennung, von der Kernenergieforschung bis zur Kraft-Wärme- Kopplung, von der energetischen Biomasseverwertung, Wasserkraft, Brennstoffzellenanwendung, Absorptionskälteerzeugung, Solarthermie, Photovoltaik bis hin zum größtem Bürohaus der Welt im Passivhausstandard. Ulm möchte seine Erfahrung, sein praktisches Wissen auf diesen Gebieten weitergeben, symbolisch mit der Solarschachtel für alle sichtbar an die Hochschulen der Donaustädte weitertransportieren und mit anderen kooperieren.
Eine ganz konkrete Idee nahm Gestalt an
Die Fachhochschule Ulm betreibt bereits mit der Universität von Zilina in der Slowakei einen Masterstudiengang. Studierende können dort mit einem Studium in ihrer eigenen Landessprache ein Zertifikat der Fachhochschule Ulm erwerben. Die Fachhochschule Ulm bietet an, ihren energietechnischen Studiengang Partnerhochschulen in den Donaustaaten in geeigneter Weise zugänglich zu machen. So können Partner entstehen, die eines Tages gemeinsam an der Gestaltung unserer Energiezukunft arbeiten und lehren, forschen, entwickeln und aufbauen.





Prittwitzstr. 10
D-89075 Ulm
info@donauhochschule-ulm.de
Ansprechpartner: Prof. Gerd Heilscher